08.08.2024
Du fragst dich, wie du den Lernerfolg deiner Auszubildenden auf die nächste Stufe heben und deine Unterweisungen noch einprägsamer machen kannst? Dann solltest du dich unbedingt mit Mobile Learning (M-Learning) auseinandersetzen. Denn Mobile Learning bietet dir und deinen Auszubildenden die Möglichkeit, Informationen und Lerninhalte auf Smartphones oder anderen mobilen Geräten zu jeder Zeit und an jedem Ort abzurufen. Im Folgenden klären wir, was Mobile Learning genau ist, welche Chancen es für deine Unterweisungen bietet, worin es sich von E-Learning abgrenzt und geben dir schlussendlich ein paar konkrete Empfehlungen für deine Unterweisungen mit an die Hand.
Mobile Learning: Was ist das genau?
Mobile Learning ermöglicht es dir und deinen Auszubildenden nicht nur, flexibel auf digitale Lerninhalte zuzugreifen, unabhängig von Zeit und Ort. Du kannst dich mit dieser innovativen Lernmethode mit relevanten Informationen versorgen, auch wenn du unterwegs bist oder nur kurze Lernfenster zur Verfügung hast.
Darüber hinaus macht die Nutzung mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets es einfach, das Lernen in den Alltag zu integrieren. Durch interaktive Elemente und maßgeschneiderte Inhalte wird das Mobile Learning zu einer effektiven und individuellen Lernerfahrung. Mit der richtigen Motivation und dem Einsatz passender Mobile Learning Apps können deine Auszubildenden ihre Lernziele effizient erreichen und sich stetig weiterentwickeln.
Welche Chancen bietet Mobile Learning für den Lernerfolg?
Flexibilität: jederzeit und überall auf Lerninhalte zugreifen & leicht in den Alltag zu integrieren
Verfügbarkeit: kann von allen mobilen Geräten genutzt werden, ob Smartphone, Tablet o. Ä.
Gesteigerte Motivation: spielerische Elemente sind interaktiver, ansprechend gestaltet und erhöhen so den Spaß beim Lernen
Individualisierte Lernumgebung: das Lerntempo und Lernfortschritte können individuell angepasst werden
Was ist der Unterschied zwischen E-Learning und M-Learning?
Mobile Lerntechnologien zeichnen sich durch spezielle technische Bedingungen aus. Darunter zählen zum einen kleinere Bildschirme, auf denen die Lerninhalte genutzt werden, aber auch eine geringere Bandbreite sowie Speicherplatz. Im Gegensatz zum E-Learning sind mobile Lerntechnologien für den Einsatz unterwegs entwickelt worden. Demnach werden E-Learnings an stationären Geräten angewendet.
Interessant ist aber, dass diese durch mobile Lerntechnologien angereichert werden können. Für den Fall, dass du deinen Auszubildenden M-Learning ermöglichen willst, ist es sinnvoll auch deine E-Learnings an die Bedingungen des M-Learning anzupassen. Das kann womöglich herausfordernd werden, da E-Learnings meist ein höheres Engagement und längere Lernzeiträume einfordert, als das mobile Lernen.
Zusammenfassend ist das M-Learning eine Unterkategorie des E-Learnings, welches alle Formen des elektronisch unterstützten Lernens umfasst. Wenn du diese Lernformen in deine Unterweisungen einbindest und die speziellen Nutzungsbedingungen beachtest, kannst du sicherstellen, dass das Lernerlebnis deiner Azubis qualitativ hochwertiger wird.
Diese Apps könnten zum mobilen Lernen genutzt werden:
Anki: mobile Lernapp, die beim effektiven und langfristigen Lernen hilft, indem sie Wiederholungen von Lerninhalten in optimierten Abständen organisiert
Duolingo oder Babbel: weit verbreitete Apps für das Erlernen von Sprachen, die spielerische Elemente integriert
Quizlet: App, die Lernkarten, Spiele und Tests bietet, um das Lernen und Wiederholen von Unterrichtsstoff zu erleichtern
Photomath: App, die mathematische Probleme durch Scannen löst und die Schritte zur Lösung erklärt
LinkedIn Learning: bietet nicht nur fachliche Kurse, sondern auch Inhalte zur Entwicklung von Soft Skills wie Kommunikation, Zeitmanagement und Präsentationstechniken
Grammarly: App, die hilft, schriftliche Kommunikation zu verbessern, indem sie Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigiert
Simpleclub: bietet Erklärvideos und Lernmaterialien für verschiedene Fächer, die auch auf Berufsschulthemen angepasst sind; besonders hilfreich können die Mathe- und Naturwissenschaftslektionen sein
ToolTime: für handwerkliche Berufe konzipiert; bietet Unterstützung bei der Projektplanung und -durchführung
Mit dem richtigen Einsatz von Mobile Learning zum erfolgreichen Lernen!
Das Fazit zieht die Essenz aus der effektiven Nutzung von Mobile Learning für das Lernergebnis deiner Unterweisungen. Durch die gezielte Integration mobiler Lernmethoden können deine Azubis flexibel und effizient neue Informationen aufnehmen und verarbeiten. Mit den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Lernplattformen und mobilen Lern-Apps stehen ihnen innovative Wege des Wissenstransfers zur Verfügung.
Die Kombination aus Interaktivität und Gamification fördert nicht nur das Engagement, sondern auch die Motivation, kontinuierlich am Lernprozess teilzunehmen. Nutze Mobile Learning als Instrument, um deine Azubis zu motivieren und Lernziele effektiv zu erreichen. Mit der richtigen Herangehensweise und dem Einsatz moderner Technologien werden sie erfolgreich von den Vorteilen des Mobile Learning profitieren können.
Wenn du wissen willst, welche digitalen Methoden- und Tools du außerdem nutzen kannst, um deine Unterweisungen digital anzureichern, dann solltest du die „Digitale Methoden- und Toolwerkstatt für Ausbilder:innen und Berufsschullehrer:innen“ nicht verpassen. Im Fokus steht das Ausprobieren verschiedener digitaler Tools. Praktische Tipps und Übungen zur Umwandlung von analogen in digitale Lehrmethoden runden das Training ab. Dieses Training bietet dir eine komplette Rundum-Ausstattung für deine Unterweisungen.
